Wenn das Geld für Azubis nicht zum Leben reicht



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Das Leben ist teuer. Das weiß ein Jeder. Die Mieten steigen ständig und ebenso die Heizkosten. Die Bahn kennt nur steigende Preise und die Strompreise tun ihr Übriges. Wer nicht gerade ein paar Millionen auf Schweizer Konten hat, muss täglich zusehen, wie er über die Runden. Da ist oft nicht mehr die Frage nach der Kür, sondern, wie die Pflicht bewältigt werden kann. Wohnen, Kleidung, Essen, Trinken und Gesundheit sind die Posten, die der Geringverdiener jeden Monat versucht, mit seinem schmalen Budget in Einklang zu bringen. Dank Aldi, Lid und Co geht das gerade so, aber nicht wenige weichen auf die örtliche "Tafel" aus, um sich ein paar notwendige Dinge, des täglichen Lebens zu beschaffen. Für Anschaffungen ist hier keine Luft, für Kultur, Urlaub und Lebensfreude auch nicht. Schon junge Menschen erwischt es oft, wenn sie die Schule verlassen haben und sich auf den Weg in die Welt der Erwachsenen machen. Da reicht das Geld meist hinten und vorne nicht. Ob es nun die Ausbildungsvergütung ist oder das Bafög, das ja später auch noch zurückgezahlt werden muss, es will hier einfach keine Freude aufkommen. Also was tun? Wenn keine Erbschaft in Sicht ist, scheint ein kleiner Nebenjob da die einzig realistische Alternative. Aber wie findet man so etwas? In diesem Artikel stellt sich die Firma Jobtonic vor, die sich unter anderem der Vermittlung solcher Angebote verschrieben hat.


Ist ein Nebenjob während der Ausbildung möglich?


Die meisten Auszubildenden erhalten im Rahmen ihrer Ausbildung eine Vergütung. Die Höhe dieser Vergütung kann in Abhängigkeit vom Ausbildungsberuf und vom Unternehmen variieren, fällt aber gerade in den ersten Lehrjahren sehr gering aus.

In den meisten Fällen reicht das Geld nicht aus, um sich eine eigene Wohnung zu leisten. Aus diesem Grund wohnen die meisten Auszubildenden bei ihren Eltern. Dort müssen sie oft ein sogenanntes Kostgeld abgeben, sodass sich das frei zur Verfügung stehende Geld reduziert.

Vielfach ist das verbleibende Geld zu wenig, um zum Beispiel jedes Wochenende wegzugehen. Darum denken viele Auszubildende darüber nach, einen Nebenjob aufzunehmen. Sie durchstöbern deshalb beispielsweise die Jobsuchmaschine Jobtonic nach passenden Angeboten. Hier sind viele Stellenangebote für Voll- und Teilzeitstellen gelistet. Aus diesem Grund ist es für einen Arbeitssuchenden nicht schwer, etwas Interessantes zu finden. Wenn man ein Nebenjob sucht, wird man schon fündig. Nichtsdestotrotz kann man als Auszubildender nicht jeden Nebenjob aufnehmen. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

Sofern ein Auszubildender noch minderjährig ist, gibt es verschiedene Beschränkungen. So kann er zum Beispiel nicht als Aushilfe in einer Videothek arbeiten, in der man sich jugendgefährdende Filme ausleihen kann. Für den Auszubildenden besteht für diesen Nebenjob ein Beschäftigungsverbot. Volljährige Jugendlichen hingegen könnten diesen Nebenjob neben ihrer Ausbildung ausführen. Sie müssten nur ihren Ausbildungsbetrieb darüber unterrichten.

Der Ausbildungsbetrieb kann einen Auszubildenden eine Nebentätigkeit grundsätzlich nicht verbieten. Allerdings hat das Unternehmen bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen die Möglichkeit, ein Veto einzulegen. So kann der Ausbildungsbetrieb seinen Auszubildenden zum Beispiel untersagen, bei einem Konkurrenzunternehmen zu arbeiten. Sofern ein Jugendlicher als zum Beispiel bei einer Videothek eine Ausbildung zum Bürokaufmann macht, kann der Ausbildungsbetrieb dem Auszubildenden den Nebenjob in einer anderen Videothek verwehren.

Ebenso kann der Ausbildungsbetrieb Nebenjob verbieten, wenn der Jugendliche nicht am Wochenende, sondern wochentags nach der Arbeit arbeitet. In diesem Fall würde der Jugendliche durch den zweiten Job zu wenig Schlaf erhalten und sich nicht lange genug erholen. Als Folge davon wäre es denkbar, dass er in seiner Ausbildung eine zu geringe Leistung bringt.

Sofern die Arbeitszeit bei einem Nebenjob passt und der Jugendliche nicht bei einem Konkurrenzunternehmen arbeitet, besteht für einen Ausbildungsbetrieb kaum noch die Möglichkeit, die Aufnahme einer Nebenjobs zu untersagen. Ein Verbot der Aufnahme eines Nebenjobs ist dann nur noch möglich, wenn sich die Tätigkeit negativ auf das Ausbildungsverhältnis auswirkt und zum Beispiel das Image schädigt.

Ob das Ansehen eines Unternehmens durch die Nebentätigkeit eines Auszubildenden geschädigt wird, lässt sich häufig schwer beurteilen. Deshalb ist es immer fraglich, ob ein Veto durch den Ausbildungsbetrieb rechtsmäßig ist. Zweifelsfrei kann ein kirchliches Unternehmen, welches beispielsweise einen Bürokaufmann ausbildet, einen volljährigen Auszubildenden einen Nebenjob in einer Videothek untersagen, wenn diese ausschließlich erotisches Videomaterial für Erwachsene anbietet. Hier ist die Lage sehr eindeutig. Sofern der Auszubildende jedoch in einem Handelsunternehmen lernt, ist es fraglich, ob sich der Geschäftsführer auf seine Moralvorstellungen berufen und den Nebenjob ablehnen kann.

Folgebeiträge Kfz-Versicherung zu hoch - Admiraldirekt.de

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Ja ja, die Admiraldirekt! Leider habe ich auch diesmal nichts Gutes aus dem Hause dieses Versicherungsanbieters zu verkünden. Nachdem ich Anfang des Jahres von meiner Pleite berichtete, einen Zweitwagen bei dieser Versicherung unter Vertrag zu stellen, flatterte mir nun ein weiteres Schreiben unangenehmen Inhalts ins Haus. Zur Erinnerung:
Was war passiert? Ich hatte meinen Erstwagen, einen VW-Golf seit Anfang Januar bei der Admiraldirekt versichert. Einen Monat später wollte ich ein weiteres Fahrzeug dort versichern, hatte aber übersehen, dass im Monat Februar noch andere Abbuchungen vom angegeben Lastschriftkonto erfolgten, was zur Folge hatte, dass die Admiraldirekt den Erstbeitrag nicht einziehen konnte. Nun sollte man glauben, in so einem Falle erhielte man eine Mahnung - nicht so jedoch bei der Admiraldirekt - hier bekommt man dafür die Kündigung, egal ob man bereits Kunde war oder nicht. Gut, nicht schön, aber das habe ich inzwischen verdaut. Das ist wohl der Preis, wenn man sich den günstigsten Anbieter auswählt...


Überteuerte Rechnung - Kündigungsgrund


Aber damit nicht genug! Vor ein paar Tagen erhielt ich fristgemäß die neue Beitragsrechnung für mein Erstfahrzeug. Für meinen zwanzig Jahre alten Golf soll ich nun statt 185,60 € schlappe 220,85 € bezahlen. Das entspricht immerhin einer Steigerung von etwa 19% pro Jahr. Hier kann doch wohl etwas nicht stimmen! Ich denke, die Versicherung hat mir bei Abschluss im Januar einen satten Neukundenbonus eingeräumt, der aber auf dem Versicherungsschein nicht separat ausgewiesen, sondern stillschweigend eingepreist war. Das war mir ja auch Recht, denn ich suchte eine günstige Versicherung. Dass sich die Admiraldirekt diesen Bonus aber direkt im Folgejahr durch eine solche Beitragserhöhung wieder zurück holt, davon war nirgendwo die Rede und hätte ich das gewusst, hätte ich dort auch nicht abgeschlossen.
Das Gute an der ganzen Sache ist, dass man ja bis zum 30. November eines jeden Jahres seine Kfz-Versicherung ohne Angabe von Gründen kündigen kann und bei Beitragserhöhungen sowieso jederzeit. Und genau dies werde ich nun auch tun. Ich hab nämlich genug von den kuriosen Geschäftsgebaren der Admiraldirekt.de und kann jedem Autobesitzer nur raten, die Finger von diesem Versicherer zu lassen.


Versicherung wechseln und doppelt sparen


Bei der Suche nach einem neuen Versicherer bin ich dann auf eine interessante Methode gestoßen. Ich werde also zum 1.1. des kommenden Jahres bei einer anderen KFZ-Versicherung Kunde sein und das ganze zu einem Jahrespreis von 178,95 €. Das ist trotz erweitertem Kilometerumfang immer noch weniger als der Erstbeitrag der Admiraldirekt. Aber jetzt kommt's! Über meinen Cashback-Anbieter Yingiz bekomme ich sofort 42,00 € Provision gut geschrieben. Das heißt ich spare summa summarum 26,3% ein, anstatt 19% drauf zu zahlen. Insgesamt also eine Ersparnis von 45% im Verhältnis zu den Versicherungskosten, würde ich den Anbieter nicht wechseln.
Yinqiz ist ein sehr zuverlässiges Cashback-Portal. Ich bin dort schon längere Zeit Mitglied. Du erhältst die Boni auf deine Einkäufe immer zeitnah und zuverlässig gut geschrieben. Und das gilt nicht nur für Versicherungen. Yingiz  unterhält Partnerschaften mit unzähligen Shops und Anbietern und zu fast allen Marken im Internet. Es lohnt sich eigentlich immer. Wenn du Mitglied bei Yingiz wirst, bekommst du eine kleine App auf deinen PC geladen. Wann immer du bei einem Partner von Yuingiz einkaufen willst, geht dann ein kleines Fenster auf und zeigt dir deine mögliche Provision an. Du entscheidest dann per Klick, ob du das Angebot von Yingiz annehmen willst oder nicht. DAs birgt keinerlei Nachteile für dich. Ich finde das eine gute Sache, denn kaufen würde ich ja sowieso, der Anbieter würde sich nur die Provision sparen.

Wenn du magst, kannst auch du dir gleich eine günstigere Autoversicherung anbieten lassen. Was ist zu tun? Zuerst meldest du dich kostenlos bei Yingiz an. Das machst du mit einem Klick auf die Yingiz-Werbung etwas weiter oben. Anschließend gehst du auf Finanzscout.de.
Finanzscout.de ist ein Portal zum Vergleich von Versicherungen und Bankprodukten und ist gleichzeitig Partner von Yingiz. Wenn du dich zuvor bei Yingiz registriert hast, erscheint nun ein kleines Fenster und zeigt dir deine mögliche Provision an. In diesem Fall sind das 42 €.

Und so wendet sich am Ende doch noch alles zum Guten. Ich muss mich nicht mehr mit der Admiraldirekt herum ärgern und habe durch ihr Agieren ausgelöst nun sogar noch ein günstigeres Angebot gefunden, von der dicken Prämie von Yingiz einmal ganz abgesehen.

Für mich ist das Thema Admiraldirekt.de damit nun abgeschlossen und ich hoffe auch dir bleiben solche Erfahrungen in Zukunft erspart. Die muss man nämlich nicht haben.

Linkswende bei der SPD

SPD - Sozialistische Partei Deutschlands?




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"Rechts abbiegen, aber links blinken.", so beschrieb die Radiosprecherin von NDR2 gerade die Taktik der SPD-Führung, die inmitten schwieriger Koalitionsverhandlungen mit der CDU steckt und nun zu einem Parteitag nach Leipzig einlädt. Im Straßenverkehr wird so ein Verhalten zumindest als Ordungswidrigkeit geahndet. Und wer auf Dauer so durch die Lande radelt, wird wohl zwangsläufig ein böses Ende erleiden. Nun sind die deutschen Wähler ja schon einiges gewöhnt von ihrer Parteienlandschaft. Die Grünen sind nicht mehr wirklich grün, die Roten probieren den ganzen Tuschkasten aus und die Gelben sind völlig farblos geworden. Nur die Braunen sind sich treu - sie sind immer noch von gestern. Parteien, die an Ordnungen festhalten, die die Geschichte längst überlebt hat, spiegeln einmal mehr die innere Haltung ihrer Wähler wider. Die Linke ist für mich leider auch so eine Partei und deswegen werde ich hellhörig bei solchen Pressemeldungen, wie der eingangs zitierten. Da läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter. Waren es doch gerade die Sozialdemokraten, die sich in Deutschland für Menschenrechte, Gleichberechtigung, sozialen Ausgleich und Meinungsfreiheit einsetzten! Stehen doch die Sozialdemokraten historisch für den Widerstand gegen Diktaturen und Unterdrückung? Umso weniger verstehe ich, dass man man in der SPD jetzt die eigenen Grundsätze über Bord werfen will, nur um unbedingt, die alleinige Macht im Staate erreichen zu können.
Das grundsätzliche Nein zum Bündnis mit der Partei "Die Linke" soll es für die SPD fortan nicht mehr geben. So sieht es jedenfalls der SPD-Leitantrag der SPD-Parteiführung für diesen Leipziger Parteitag vor. Steht nun bald der nächste Parteizusammenschluss an?


Der Teufel handelt mit Seelen


Die SPD-Spitze erhofft sich von dieser geänderten Taktik vermutlich vor allem eins: Stimmenzuwächse bei der nächsten Wahl, die vermutlich gar nicht so lange auf sich warten lassen wird, sollte dieses Bündnis tatsächlich möglich werden. Dass die führenden Köpfe einer Partei von der Macht derart besessen sind, dass sie womöglich alles dafür tun würden, sie zu bekommen oder zu erhalten, ist das eine, aber an der Parteibasis sitzen hoffentlich noch Menschen mit Visionen, mit Ideen und Überzeugungen. Hier lautet nun die Frage: "Wie sozialdemokratisch sind die Mitglieder der SPD eigentlich?" Wofür verkaufst du deine Seele an den Leibhaftigen? Für ein paar Wählerprozente, für etwas mehr Regierungsbeteiligung, für die absolute Macht?
Sollte die Parteibasis zustimmen, kann ich mir gut vorstellen, dass das nächste Misstrauensvotum gegen einen deutschen Bundeskanzler nicht lange auf sich warten lassen wird. Und dann dauert es vermutlich nicht lange, und die Parteigenossen von Honecker, Mielke und Stoph sitzen wieder in der Regierung.
Nicht dass die Roten, die Linken mögen - mitnichten, hier geht es nur um die süße Lust der Macht, um die alleinige Macht. Zugegeben, es wäre eine zahlenmäßig schnelle Lösung der SPD-Führung, so wie es Unternehmen machen, wenn sie infolge von Gewinnbrüchen tausende kleiner Leute auf die Straße setzen, um sich zu sanieren, aber substanziell wäre es aus meiner Sicht eine totale Katatrophe!
Anstatt ihr sozialdemokratisches Profil zu schärfen, kaufen sie sich bei einer Partei ein, deren Mitglieder einst dafür eintraten, dass ihre Landsleute an der innerdeutschen Grenze getötet wurden. Zumindestens billigten sie es. Die SED steht für mich für eine Partei der Selbstbedienung, eine Partei der Erniedrigung. Es ist eine Partei die für Unterdrückung, Bespitzelung und Durchsetzung steht, eine Partei, die wie kaum eine andere, freiheitliche Grundrechte mit Füßen trat.


Zur Historie der Linken 

Die Partei "Die Linke" ist eine politische Partei in Deutschland, die am 16. Juni 2007 durch den Zusammenschluss von WASG und Linkspartei.PDS entstand. Sie leitet ihren Namen aus dem Anspruch einer linken politischen Orientierung her und zielt auf die Überwindung des Kapitalismus hin zu einem „demokratischen Sozialismus“Quelle: Wikipedia (Stand 11/2013) 
Die Linkspartei.PDS ging ihrerseits zu 100% aus der SED hervor. Lediglich der Name wurde geändert, nach der Wende in SED-PDS und später in Die Linke.PDS. Die WASG hingegen war eine politische Initiative, die sich im Laufe des Jahres 2004 aus überwiegend regierungskritischen SPD-Mitgliedern und Gewerkschaftern um den Saarländer Oskar Lafontaine zusammen fand. Man war nicht einverstanden mit den unsozialen Folgen der Agenda 2010 des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder und fühlte die uralten sozialdemokratischen Grundsätze verraten.
Zum Zeitpunkt des Zusammenschlusses beider Parteien zur heutigen "Linken" bestand das Bündnis nach Angaben der Linken aus ca. 60.000 ehemaligen PDS-Mitgliedern und ca. 8.000 ehemaligen WASG-Mitgliedern. Wir sprechen also von einer Partei, die zu fast 90% aus der SED hervorging. Davon will heute zwar niemand mehr etwas wissen, aber so ist es und es ist immer gut, die Wurzeln zu kennen.


Demokratie ist ein kostbares Gut


Die SED will den sozialistischen Staat. Die Linke will dasselbe! Ich will das nicht und Zigtausende, die einst wie ich in den Gefängnissen der DDR einsaßen, nur weil sie das Land verlassen wollten, weil sie den Mut hatten, für ihre Freiheit und die ihrer Kinder einzustehen, wollen dies auch nicht. Es macht mir Angst, wenn derartige Meldungen an mein Ohr finden. Es macht mir Angst, diese Zeiten könnten wieder kommen. Ich denke sofort an Länder unter Bürgerkriegs- oder Katastrophenbedingungen und es befremdet mich immer wieder, wie aus einer zivilisierten Gesellschaft im Handumdrehen Anarchie erwächst, wie es zu Menschenrechtsverletzungen kommt, zu Plünderungen Massenmorden und Vergewaltigungen. Das alles passiert hier und jetzt und heute auf der Welt. Das alles ist aktuell. Menschen sind nicht nur gut. Menschen brauchen Grenzen und wenn sie die eigenen nicht mehr wahr nehmen können, muss es andere Menschen geben, die ihnen Grenzen setzen. In einer modernen Regierung funktioniert das automatisch durch Regierung und Opposition im Parlament und darüber hinaus durch die Gewaltenteilung im Staat. In einem sozialistischen Staat gibt es weder eine Meinungsfreiheit, noch eine demokratische Grundhaltung. Man lasse sich hier nicht von wohlklingenden Namen verleiten. Auch die DDR nannte sich Deutsche Demokratische Repuplik. Der Geist dieser Republik lebt leider noch immer in den Köpfen seiner Ehemaligen. Sie glauben an sich und an ihren Führungsanspruch. Einen kleinen Eindruck können wir bekommen, wenn wir unseren Blick einmal auf Wladimir Putin richten. Er ist groß geworden in der sozialistischen Sowjetunion. Er wurde ausgebildet unter sozialistischen Bedingungen, war einst als Offizier des KGB-Geheimdienstes in der DDR tätig. Heute ist er Präsident der Russischen Förderation. Auch er kann seine Herkunft nicht verleugnen. Weniger was er sagt, vielmehr was er tut oder unterlässt, gibt zu erkennen welch Geistes Kind er ist. Wir können erleben, wie er sich mehr und mehr Macht nimmt und demokratische Grundrechte seiner Bürger mit Füßen tritt. Man erkennt immer, wie demokratisch eine politische Führung wirklich ist, indem man beobachtet, wie sie mit ihren politischen Gegnern umgeht. Die Demokratie ist ein kostbares Gut. Ich würde sie nicht in die Hände derer geben wollen, die sich ihrer über 40 Jahre hinweg als unwürdig erwiesen haben.


Mein Appell an die deutschen Wähler


Meine Hoffnung ist, dass die SPD-Basis den Namen auf ihrem Parteibuch auch tatsächlich noch buchstabieren kann. Das C aus der CDU ist nämlich auch schon längst verschwunden. Meine Hoffnung ist, dass die SPD-Basis durchschaut, was die SPD-Führung hier gerade vor hat und sich ihre Verantwortung nicht abkaufen lässt wegen ein paar Wählerprozente. Schließlich sollten
die Überzeugungen einer Partei zu Wählerstimmen verhelfen und nicht umgekehrt. Steht zu euren Werten! Dann klappt es auch bei den Wahlen. Im übrigen finde ich das letzte Wahlergebnis der SPD gar nicht so schlecht. Immerhin stellt die SPD nun 30 Prozent der Bundestagsmandate. Die CDU kommt auf auf knapp 50 Prozent. Das ist der Wählerwille. Und ich finde, es gilt , dieses Ergebnis zu respektieren als das was es ist - der Wille des deutschen Volkes. Wie kommt eine SPD heute eigentlich darauf, der Wählerwille hätte anders ausgesehen? Ich hoffe, ein Aufschrei geht nun durch's Land! Sollte die SPD mit der EX-SED zusammen gehen, müssen sie dafür gründlichst abgestraft werden! Allein schon durch dieses Vorhaben, fühle ich mich geohrfeigt. Das was hier passiert ist nicht nur höchstgradig geschmacklos, sondern auch ohne jegliche Verantwortung für die Vergangenheit und blind von Gier und Machtgelüsten....

Politiker, kommt mal wieder runter und erinnert euch an das, wofür ihr einstmals einstehen wolltet! Und wenn augenscheinlich die Politiker schon keinen klaren Kopf mehr haben, ja dann müssen wenigstens wir Wähler ihn bewahren. Wünschen würde ich mir aber tatsächlich, es würde in politischen Kreisen, und damit meine ich alle Parteien, wieder mehr um Sachthemen gehen, als um Macht, Ämter, Funktionen und Diäten...



Quellen Stand (11/2013): Wikipedia   Die Linke